
Altarschmuck
Der diesjährige Weihnachtsgottesdienst hatte für die Geschwister der Gemeinde Königstein ein besonderes Gepräge: an diesem Tag fand die Taufe des jüngsten Gemeindemitglieds, Emily, statt. Damit blickt die Gemeinde auf ein besonderes Jahr zurück, da 2007 vier Kinder getauft worden sind!
Grundlage des Gottesdienstes, den der Gemeindevorsteher, Ev. Friedrich Krauss, hielt, war das Wort aus Lukas 2, 12:
„Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen“.
In seinem Dienen erwähnte Ev. Krauss u.a., dass die Hirten für uns Vorbilder im Glauben sind, da sie das von den Engeln gehörte eilends in die Tat umsetzten und sofort nach Bethlehem gingen, um das Kind zu sehen. Hirten hatten zu neutestamentarischer Zeit einen sehr schlechten Ruf bei den Israeliten und waren nicht besonders angesehen, im Gegenteil. Umso bezeichnender ist es, dass sie von den Engeln „angesprochen“ wurden: ein deutlicher Hinweis darauf, dass Jesus von Anfang an alle Menschen – ohne Ansehen der Person – angesprochen hat.
Zu den Eltern der kleinen Emily gewandt, führte Ev. Krauss aus, dass die Eltern ihre Tochter nicht nur bei ihren ersten Schritten im Leben mit Rat und Tat begleiten mögen, sondern ein Leben lang für sie da sein sollten. Dabei sollten sie ihrem Kind ein Glaubensverständnis vermitteln, das Freude bedeutet – dann ist die Botschaft Jesu wahrhaftig richtig verstanden worden. Er erinnerte an ein Beispiel aus seiner Kindheit, als er immer wieder von seinem Vater in dessen Büro gebeten wurde mit den Worten „stell’ Dich mal an die Wand, ich glaube, Du bist wieder gewachsen!“ – Und dann wurde „gemessen“. Messen konnte der Vater freilich nur das äußere Wachstum… Eltern können mit Gottes Hilfe dafür sorgen, dass das „innere Wachstum“ der Kinder nicht zu kurz kommt.
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