Gottesdienste

Sonntag: 09:30 Uhr
Mittwoch: 20:00 Uhr

Anschrift

Neuapostolische Kirche
Schneidhainer Str. 2
61462 Königstein

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Kurzchronik der neuapostolischen Kirchengemeinde Königstein im Taunus

Vorgeschichte: Schon während des Zweiten Weltkrieges wohnten einige neuapostolische Familien in Königstein. Am Ende des Zweiten Weltkriegs und kurz nach Kriegsende fanden evakuierte und vertriebene neuapostolische Christen in Königstein eine neue Heimat. Zu den Gottesdiensten mussten die neuapostolischen Christen aus Königstein jedoch zunächst nach Kronberg gehen. Dort besteht seit dem Jahr 1928 eine neuapostolische Kirchengemeinde.

Weitere Entwicklung: Nachdem die Zahl der Gläubigen in Königstein auf sechzehn Mitglieder angewachsen war, konnte am 4. Mai 1947 während eines Gottesdienstes in einem Nebenraum der Gaststätte „Nassauer Hof“ die neuapostolische Kirchengemeinde Königstein gegründet werden. Oft mussten die Gläubigen in den folgenden Jahren die Versammlungsstätte wechseln. Zeitweilig besuchten sie auch wieder in Kronberg die Gottesdienste, weil sie in Königstein keinen Raum fanden. Im Jahr 1955 vermietete ein Bauunternehmer der Gemeinde eine ehemalige Werkstatt, die bis 1977 als Versammlungsstätte genutzt wurde.

Die neu errichtete Kirche an der Schneidhainer Straße wurde am 8. September 1977 von Bezirksvorsteher Bock eingeweiht. Das schlichte Gotteshaus wurde von Oktober 2002 bis zum Februar 2003 mit Spendengeldern renoviert. Die Kirche erhielt eine neue Isolierung und wurde neu verputzt. Auch der Kirchengarten wurde von den Mitgliedern neu gestaltet. Nach der Renovierung feierte die Gemeinde im Frühjahr 2003 mit einem „Tag der offenen Tür“, einem Konzert und einem Gottesdienst das 25-jährige Bestehen des Gotteshauses. Bürgermeister Fricke überbrachte die Glückwünsche der Stadt.

Die Vorsteher der Gemeinde Königstein: Die Leitung der 1947 neu gegründeten Gemeinde übernahm der Vorsteher der Nachbargemeinde Kronberg, Gemeindeevangelist F. Krenkel. F. Krenkel wurde im Jahre 1950 altershalber in den Ruhestand versetzt. Als neuer Vorsteher für die Gemeinde Königstein wurde Priester Ullrich aus der Gemeinde Frankfurt-West beauftragt. Im März 1953 schließlich wurde Priester Engelke aus Kronberg als Vorsteher beauftragt. Die Gemeinde hatte zu diesem Zeitpunkt 36 Gläubige, darunter 10 Kinder. Priester Engelke erfüllte seine Aufgabe als Vorsteher mehr als 32 Jahre. Im Juli 1985 verstarb er plötzlich und unerwartet im Alter von nur 61 Jahren. Nachdem Hirte  Köhler aus Kronberg vorübergehend auch die Gläubigen in Königstein seelsorgerisch betreut hatte, bekam die Gemeinde im Oktober 1985 in Priester Frieß aus Kelkheim wieder einen eigenen Vorsteher. 1998 wurde Priester Frieß mit der Leitung der Gemeinde Oberursel betraut; die Gemeinde Königstein bekam mit dem aus Berlin zugezogenen Gemeindeevangelisten Auner einen neuen Vorsteher.  Im Mai 2000 empfing der damalige Bezirksevangelist Auner das Bezirksältestenamt; Hirte Guttzeit, der Vorsteher der Gemeinde Kelkheim wurde gebeten, die Gemeinde Königstein mit zu betreuen.

Seit dem 17. Januar 2001 ist Gemeindeevangelist Friedrich Krauss Vorsteher der Gemeinde. Er wird von fünf weiteren Seelsorgern (vier Priester und einem Diakon), unterstützt.

Zur neuapostolischen Kirchengemeinde Königstein zählen derzeit rund 100 Mitglieder; in den letzten Jahren sind viele junge Familien zugezogen. So wird seit 2005 regelmäßig Vorsonntagsschule für die Kleinsten und Sonntagsschule für die größeren Kinder – jeweils parallel zum Sonntagsgottesdienst -  angeboten. Die Gottesdienste, werden von einem gemischten Chor, der im Jahre 1983 gegründet wurde, unter der Leitung von Susanne K.-F. musikalisch umrahmt. (FK)